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Luzern- Todesfall nach Covid-Impfung bestätigt +++ Umstände ungeklärt

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Die erste Person in der Schweiz soll in Folge einer Coronaimpfung gestorben sein

Luzern- In der Schweiz ist eine Person nach einer Impfung gegen das Coronavirus gestorben. “Uns ist der Fall bekannt”, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsdepartements des Kantons Luzern am Mittwoch. Sie machte keine Angaben, ob der Todesfall in Zusammenhang mit der Impfung stehe.

Berlin/Luzern – Die Behörden hätten eine Meldung an das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic gemacht, das für die Zulassung vom Impfstoffen zuständig ist. Die Sprecherin nannte keine weiteren Einzelheiten.

Pfizer/Biontech-Impfstoff in Schweiz zugelassen

Bisher ist in dem Land einzig die Schutzimpfung von Pfizer und Biontech zugelassen. Anlässlich der Zulassung hatte Swissmedic am 19. Dezember geschrieben, dass die häufigsten in den Zulassungsstudien dokumentierten Nebenwirkungen vergleichbar mit jenen nach einer Grippeimpfung seien. Swissmedic werde die Sicherheit des Impfstoffs genau überwachen und Maßnahmen ergreifen, sollten Sicherheitssignale auftreten, hatte es damals geheißen.

Zusammenhang mit der Impfung wird abgeklärt

Abgeklärt wird, ob der Todesfall im Zusammenhang mit der Covid-19-Impfung auftrat. Lukas Jaggi, der Sprecher von Swissmedic, weist darauf hin, dass nun die Umstände wie Vorerkrankungen oder verwendete Medikamente der verstorbenen Person geprüft werden.

Nun laufe die sogenannte «Pharmacovigilance». Mit diesem Standardverfahren überprüft Swissmedic Meldungen über mögliche Nebenwirkungen und klärt ab, ob diese tatsächlich auf die verwendete Arznei zurückzuführen sind.”

Luzerner Zeitung/ APA, 30.12.2020, Foto: Systembild: Eine Leiche © kalhh

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