Das Jahr 2021 hat begonnen

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Der Jahreswechsel verlief in der Hauptstadt so leise wie nie

Berlin- Die Feuerwehr zieht eine erste Bilanz: 862 Einsätze, 43 davon in Böllerverbotszonen

Die Bemühungen, die Berliner Silvester-Nacht im Pandemie-Jahr 2020 so ruhig wie möglich zu halten, haben gewirkt. Am Neujahrsmorgen zieht die Berliner Feuerwehr eine erste Bilanz zu den Einsätzen der vergangenen Nacht. Insgesamt sei sie “recht ruhig” verlaufen,

In vielen Kiezen wurden auch Böller und Raketen gezündet. Doch an der Lageeinschätzung der Polizei änderte sich auch nach Mitternacht nichts. “Es ist ruhig, es ist wenig los”, sagte ein Sprecher.

“Das zeigt, dass sich die Berlinerinnen Berliner bisher überwiegend an die Regeln halten, wofür sich unser Einsatzleiter ausdrücklich bedankt”, teilte die Polizei auf Twitter mit.

Befürchtete illegale Demos bleiben aus

Für den Silvestertag befürchtete illegale Demonstrationen blieben aus. “Die Demonstrationen gestern und auch heute sind bewältigt worden”, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD) am Silvesterabend dem rbb. An genehmigten Demonstrationen hätten nur wenige Menschen teilgenommen. “Die Polizei wäre darauf gut vorbereitet gewesen, ist auch noch im Laufe des Abends gut vorbereitet”, so Geisel.

Zuvor hatte Polizeipräsidentin Barbara Slowik noch damit gerechnet, dass es zu unerlaubten Versammlungen komme könne. “Seien es Querdenker, sei es aus dem linksextremistischen Bereich”, sagte Slowik im rbb-Inforadio. Entsprechende Aufrufe hätten im Internet kursiert, sagte sie. Am Mittwoch hatten zwei Gerichte das Versammlungsverbot an Silvester und Neujahr in Berlin während der Corona-Pandemie für rechtens erachtet.

 

RBB/DPA/PSM, 01.01.2020, Foto: das Brandenburger Tor in Berlin/Willkommen 2021 (C) PSM. Media