Corona Kritiker platzieren in Zeitung ganzseitige Anzeige

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Panne in Österreichs Zeitung löst Empörung im Netz aus +++ Vereinigung österreichischer Anwälte, Ärzte, Wissenschaler und Künstler schalten Inserat

Wien- Die Veröffentlichung einer bezahlten Anzeige von Gegnern der Corona-Maßnahmen in zwei österreichischen Tageszeitungen hat für Aufschrei im Netz gesorgt. In einem ganzseitigen “Offenen Brief an die Regierung”, den die beiden auflagenstarken Zeitungen “Kurier” und “Österreich” am Freitag abdruckten, steht unter anderem, dass Gesichtsmasken “nutzlos und gesundheitsschädlich” seien. Die Verfasser schreiben zudem von “Zwangsimpfungen”, die “nicht verantwortungsvoll geprüft” worden seien.

Der Brief bezieht sich auf angebliche “wissenschaftliche Untersuchungen”. Die Verfasser bezeichnen sich selbst als eine Vereinigung österreichischer Anwälte, Ärzte und Wissenschaler sowie Künstler: “Außerparlamentarischer Corona Untersuchungsausschuss Austria”.

Offener Brief hier.

Die Redaktion der Zeitung “Österreich” erklärte, nicht für die Veröffentlichung von Anzeigen verantwortlich zu sein. Chefredakteurin Salomon rechtfertigt den Abdruck mit „Meinungsfreiheit“. Es gab noch nie so einen Fall. Grundsätzlich soll sich ja die Redaktion ins Anzeigengeschäft nicht einmischen – und umgekehrt.

Wie in vielen Ländern kommt es auch in Österreich immer wieder zu Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen.

 

AFP/PSM, 09.01.2021, Foto: Systembild fpr Zeitung © Andrys Stienstra

2 Kommentare

  1. Ich kann nichts schlimmes an diesem offenen Brief finden.
    Eine Diskussion über Corona und die ergriffenen Maßnahmen der Länder und Regierungen ist längst überfällig und wird, aus welchen Gründen auch immer behindert.

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