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Überschuss an Grippeimpfstoff in Apotheken

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Apotheker bleiben auf Grippeimpfstoff sitzen

Bielefeld- Apotheken in NRW werden ihren Grippe-Impfstoff nicht los. Die Nachfrage nach Grippe-Schutzimpfungen war 2020 so hoch wie nie. Bereits im September begannen Ärzte mit den Impfungen. Innerhalb weniger Wochen führte der Andrang zu Lieferengpässen.

Auf Bitten der Mediziner bestellten die Apotheker weiteren Impfstoff, doch die Nachfrage ebbte ab. Die Folge: Apotheker werden den Impfstoff nicht los und bleiben auf den Kosten sitzen.

“Es kann nicht sein, dass wir bestellen, um Versorgungsengpässe zu verhindern, und dann wirtschaftlichen Schaden nehmen”, erklärt Apotheker Thomas Rochell aus Beverungen, Mitglied des Vorstands des Apothekerverbands, der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen (Freitagausgabe). Eine Umfrage des Apothekerverbandes Westfalen-Lippe zeigt, dass in vielen Apotheken noch Grippe-Impfstoffdosen übrig sind. Der Verband fordert deshalb eine Anpassung des Bestellsystems.

 

Neue Westfälische, 05.02.2021, Foto: Apotheken in NRW werden ihren Grippe-Impfstoff nicht los (C) IStock

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