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Winterwetter extrem am Sonntag +++ Schneechaos droht

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Am Sonntag gilt für Teile des Landes: Bleiben Sie, nach Möglichkeit, zu Hause

Berlin- Der Wetterdienst warnt vor kräftigen Schneefällen am Wochenende. Starke Sturmböen und heftiger Schneefall bringen extrem niedrige Temperaturen mit sich. Es kann zu massiven Verkehrsproblemen kommen. Auch am Montag drohen noch meterhohe Schneewehen.

Eine brisante Wetterlage steht vor der Tür. Am Wochenende erwarten uns Unwetter in Form von Schnee, Schneesturm und Eisregen. Zudem sinken die gefühlten Temperaturen verbreitet in den zweistelligen Minusbereich.

Während ein Tief über Frankreich die leichte Warmluft nach Nordosten drückt, pumpt ein Hoch über Skandinavien bodennah eisige und schwere Luft nach Südwesten. Dabei schiebt sich die Kaltluft unter die Warmluft, die auf ihr aufgleitet. In der Folge entsteht Niederschlaf. Je nachdem wie dick die Warmluftschicht ist, kommt der Niederschlag am Boden als Schnee, Eiskörner, Eisregen oder Regen vom Himmel.

Schnee: Etwa vom Münsterland über den Raum Hannover bis zum Harz fallen bis Montagmorgen verbreitet 20 bis 30 Zentimeter Schnee. Aufgrund des stürmischen Ostwinds wird es aber kaum möglich sein, die Schneehöhe genau zu bestimmen. Diese wird zwischen 0 Zentimeter und 2 Meter liegen. Die Unwetterkriterien werden dabei deutlich überschritten. Besonders im Westen ist die Lage des stärksten Schneefalls noch unsicher. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch im Ruhrgebiet einiges an Schnee fällt.

Eisregen: Besonders vom Rheinland über die Mittelgebirge wird gefrierender Regen zum Problem. Dort fällt ein Gemisch aus Schneeregen, Regen und Eisregen. In manchen Regionen kommen nach derzeitigem Stand sogar 15 Liter Niederschlag pro Quadratmeter als gefrierender Regen vom Himmel. Dort wäre sogar Eisbruch durch eine zentimeterdicke Eisschicht an den Bäumen möglich. Auch dies ist eine markante Unwetterlage.

Sturm und Kälte: Dies betrifft die gesamte Nordhälfte. Bei einem stürmischen Ostwind liegen die gefühlten Temperaturen am Sonntag dort fast überall zwischen minus 10 und minus 15 Grad. Ein längerer Aufenthalt im Freien ist dort nicht ratsam. Besonders an der Ostsee droht zudem Hochwasser. Dabei verwandelt die Gischt der Wellen die ufernahen Bereiche in Eislandschaften.

Nur im Süden bleibt das Wetter am Wochenende ruhiger. Bei Temperaturen jenseits von plus 10 Grad, bei Föhn sogar bei über 15 Grad, kann man sich dort wahrscheinlich kaum vorstellen, was sich zeitgleich im Norden des Landes abspielt. Im Süden kommt die Kaltluft in abgeschwächter Form erst in der Nacht zum Montag an. Dann beginnt es auch in Teilen Bayerns zu schneien.

Die Schneebombe platzt am Sonntag

Teile der Nordhälfte wird es ziemlich heftig treffen. Der Tag der Tage wird dabei der Sonntag. Dann sind auch Neuschneemengen von 40 Zentimetern Neuschnee in 24 Stunden nicht ganz auszuschließen. In Summe erinnert das beispielsweise an den Katastrophen-Winter 1978/1979 oder an Sturmtief Daisy aus dem Jahr 2010. Achtung, Eisregen.

 

Wetter.de/PSM, 06.02.2021, Foto: Winterfreude (C) Petra

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