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Kritik an unterschiedlichen Schulöffnungen der Länder

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GEW-Chefin kritisiert verschiedene Länder-Pläne für Schulöffnungen

Berlin- Die Kanzlerin wollte die Schulen erst ab 1. März wieder öffnen. Durchsetzen konnte sie sich damit nicht. Etliche Länder peilen frühere Termine an. Ein einheitliche Regelung gibt es nicht. Sehr zum Unmut von Lehrern, Schülern und Bildungsverbänden.

Die Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Marlis Tepe, hat das unterschiedliche Vorgehen der Länder bei der Schulöffnung kritisiert.

“Die Situation ist für Schüler, Lehrkräfte und Eltern ohnehin extrem schwierig”, sagte Tepe der “Rheinischen Post”. Mit Blick auf erste mögliche Schulöffnungen an diesem Montag warnte sie, Alleingänge einzelner Länder könnten “für viel Frustration in der Bevölkerung” sorgen. “Ein solches Vorgehen ist schädlich.” Stattdessen brauche es “eine einheitliche Linie der Länder und dann regionales Vorgehen nach den gleichen Kriterien, um die Akzeptanz aller Betroffenen wiederherzustellen” sagte Tepe. Die Bundesländer verfolgen bei der Öffnung der Schulen derzeit teils unterschiedliche Strategien.

 

dpa/psm, 15.02.2021, Foto: Schule geschlossen (C) IStock

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