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Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 28,6

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München: Die Reproduktionszahl liegt bei 0,76

München- Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 28,6. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt. Der auf dem RKI-Dashboard veröffentlichte Inzidenzwert (corona.rki.de) ist der nach dem Infektionsschutzgesetz und der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung ausschlaggebende Wert.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,76 (Stand 17.2.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 76 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Der R-Wert für München wird vom Statistischen Beratungslabor des LMU-Instituts für Statistik auf Basis eines Nowcastings ermittelt (corona.stat.uni-muenchen.de/nowcast) und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 0,76 liegt diese Spannbreite zwischen 0,6 und 0,93. Am Wochenende und an Feiertagen weist das Statistische Beratungslabor keine aktuellen Werte aus, sondern berechnet die Werte im Anschluss rückwirkend.

 

69. Politischer Aschermittwoch

Söder stellt Lockerung bei Kontakten in Aussicht

Markus Söder hat bei stabil niedrigeren Corona-Zahlen eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen in Aussicht gestellt. Wenn die Zahlen weiter so stabil blieben, könnten beispielsweise „bald“ mehr Kontakte erlaubt werden, etwa mit zwei Hausständen oder wieder mit mehr Kindern, sagte Söder in seiner Aschermittwochs-Rede. Neue Inzidenz-Grenzen neben den Schwellen 35 und 50 wolle er dafür aber nicht. Man müsse keine neuen Zahlen nehmen und die Zahlen auch nicht ständig verändern. Je stabiler man die Inzidenz-Zahlen halte, umso mehr werde möglich sein.

Während Söder bittet, weiter durchzuhalten, fordert Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, dass die Corona-Beschränkungen für die Unternehmen in den nächsten eineinhalb Monaten weitgehend zurückgenommen werden müssen. Beim politischen Aschermittwoch der Freien Wähler in Deggendorf forderte er, dass bis Anfang April die Hotels wieder geöffnet werden. Zuvor sollten bereits die Geschäfte wieder aufsperren dürfen. Die Perspektive müsse für die Betriebe sein, „dass wir allerspätestens zu Ostern dem Tourismus eine Chance geben müssen, dass wir schon deutlich vorher dem Handel eine Chance geben müssen“, sagte Aiwanger.

 

CDU/ Politischer Aschermittwoch/ Landeshauptstadt München, 17.02.2021, Foto: CSU-Chef Markus Söder © Josef A. Preiselbauer

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