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Söder nennt Einreiseverbot aus Tschechien und Tirol richtig

Veröffentlicht von Presse

Söder Grenzkontrollen bleiben

München- Bayerns Regierungschef Söder verteidigt die Maßnahme: In Grenzorten habe sich eine Corona-Mutante rasant ausgebreitet. 

Söder will die Grenzkontrollen zu Tschechien und Tirol aufrecht halten. Kritik der EU-Kommission an den Maßnahmen weist er zurück: “Wenn die Kommission etwas für die Region tun will, würden wir uns über zusätzliche Impfdosen aus Brüssel freuen”, sagte Söder dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der Bund habe Tschechien und Tirol zu Mutationsgebieten erklärt und hier sei auch die Gefahr einer Verbreitung der Virusmutationen besonders hoch.

Noch vor vier Monaten sagte Söder: «Ein Schließen der Grenzen würde keinen großen Gewinn bringen zur Bekämpfung der Pandemie, würde aber erhebliche andere negative Folgen haben», ”

Beidseits der Grenze gälten inzwischen die gleichen Schutzmaßnahmen wie Alltagsmasken und Mindestabstände, so dass Grenzschließungen vor allem den Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Warenverkehr behindern würden.

Auch die medizinische Versorgung wäre dadurch beeinträchtigt, argumentierte Söder – in Bayern arbeiten gerade im Pflegebereich zahlreiche tschechische Berufspendler. Um dem Nachbarland, das von der zweiten Pandemiewelle besonders stark betroffen ist, zur Seite zu stehen, erneuerte Söder das Angebot, bis zu 100 Betten für die Versorgung von Corona-Patienten zur Verfügung zu stellen.”

Wie schnell ein Politiker seine Meinung ändern kann, sehen wir an diesem Beispiel.

 

dpam 26.02.2021, Foto:  Bayerische Ministerpräsident Markus Söder © Josef A. Preiselbauer