AfD – Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Handelsgesetzbuchs

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Verbesserung der Abschlussprüfung von Kapitalgesellschaften als Reaktion auf den Fall Wirecard

Berlin- Die Fraktion der AfD hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Handelsgesetzbuchs (19/27023) vorgelegt. Ziel ist die Verbesserung der Abschlussprüfung von Kapitalgesellschaften als Reaktion auf den Fall Wirecard.

Der Zeitraum für den verpflichtenden Wechsel des Wirtschaftsprüfers soll auf maximal vier Jahre verkürzt werden. Die Haftungsobergrenze für Schäden infolge einer fahrlässigen Verletzung der Prüfungspflichten soll auf ein Prozent der Bilanzsumme des geprüften Unternehmens, mindestens aber zehn Millionen Euro, erhöht werden. Zudem soll es Abschlussprüfern untersagt sein, während des Prüfungsmandats steuerrechtliche Beratungsleistungen gegenüber dem geprüften Unternehmen zu erbringen.

 

Deutscher Bundestag, 01.03.2021, Foto: Systembild für Änderung des Handelsgesetzbuch © IStock

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