Lockdown wird bis 28. März 2021 verlängert

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Bund und Ländervertreter streben beim Corona-Gipfel eine Verlängerung des Lockdowns an

Berlin- Gemäß eines mit Bayern und Berlin in Teilen abgestimmten Entwurfs aus dem Kanzleramt wird der Corona-Lockdown bis zum 28. März verlängert. Der Entwurf für den Corona-Gipfel sieht neben der Verlängerung auch Lockerungen der bisherigen Maßnahmen vor. „Die bestehenden Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder bleiben weiterhin gültig, sofern dieser Beschluss keine abweichenden Festlegungen trifft“, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland aus dem Papier, dem der Entwurf voliegt.

Kontaktbeschränkungen könnten jedoch gelockert werden, was die privaten Zusammenkünfte mit Freund:innen und Verwandten betrifft. Inwiefern dieser Entwurf tatsächlich in dieser Form umgesetzt wird, entscheidet sich jedoch endgültig am Mittwoch (03.02.2021)

Doch was heißt das konkret? Wie das Blatt schreibt, seien „erste Details durchgesickert“, wonach es weitere Öffnungsperspektiven geben solle, die weiter gehen als die Beschlüsse von Mitte Februar. Die seinerzeit beschlossene Inzidenz von 35 wird aktuell als aussichtslos betrachtet und gilt demnach wohl nicht mehr als Hauptzielmarke für weitere Lockerungen. So sollen im März zunächst alle Öffnungen bundesweit vereinheitlicht werden, das heißt, dass dann überall beispielsweise die Zoos oder die Baumärkte wieder öffnen können.

Auch könnten weitere Lockerungen bereits ab einer Inzidenz von 70 möglich sein. Wie der „Business Insider“ schreibt, könnte es sich hier um die Öffnung der Außenbereiche von Restaurants handeln – bei entsprechendem Hygienekonzeept. In der Diskussion ist auch, den Einzelhandel für Kunden per Terminabsprache zu öffnen. Betont wird aber auch die Bedeutung von ausreichenden Schnell- und Selbsttests.

 

dpa/psm, 02.03.2021, Foto: Sterben vom Einzelhandel © Foundry Co