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Hendrik Streeck zeigt Verständnis für die Künstleraktion #allesdichtmachen

Veröffentlicht von Presse

Schauspieler sorgen mit Hashtag #allesdichtmachen für Aufsehen

In einem Videobeitrag äußert der Virologe Hendrik Streeck Verständnis für die Social-Media-Satire der Film- und Fernsehschauspieler mit dem Titel „allesdichtmachen“.

Der Virologe Hendrik Streeck zeigt Verständnis für die Künstleraktion #allesdichtmachen. “In meinen Augen hat die Politik es nicht geschafft, alle Menschen mitzunehmen”, sagt Streeck in einem Facebook-Video. Das sehe man sehr deutlich bei #allesdichtmachen. “Auf der einen Seite heißt es: Rechtsradikale oder AfD-Unterstützer. Und auf der anderen Seite haben ja die Schauspieler, die das gemacht haben, auch einen Punkt. Sie sagen mit den vielleicht etwas zynischen Aussagen etwas zu ihrer Situation.” Er sehe im Moment niemanden in der Politik, der versuche, die Bürger wieder zusammenzuführen, und das beunruhige ihn derzeit am meisten. Es sei nicht gut, wenn sich ganze Bevölkerungsgruppen nicht wahrgenommen fühlten, so Streeck.

Mehr als 53 bekannte Schauspieler kritisieren in einer Kampagne die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie

Unter dem Motto #allesdichtmachen hatten Dutzende Film- und Fernsehschauspieler mit ironisch-satirischen Clips die Corona-Politik der Bundesregierung kommentiert. Die Videos waren am Donnerstag veröffentlicht worden. Nach heftiger Kritik und teils Zustimmung aus dem rechten Lager haben sich mehrere Teilnehmer mittlerweile von ihren Beiträgen distanziert.

 

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