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Kanaren Warnstufen – Teneriffa auf höchster Warnstufe Braun

Veröffentlicht von Presse

Höchste Corona-Warnstufe für Teneriffa

Kanarischen Inseln, wobei die Hochstufung der Insel Teneriffa auf Stufe 4 (braun) erst ab dem 26.07.2021/0.00 Uhr Gültigkeit erlangt.

Auf den Kanarischen Inseln ist keine Entspannung der Corona-Situation in Sicht. Am Donnerstagabend wurde über die Neueinstufung der Inseln in die Warnstufen entschieden. Aufgrund der steigenden Infektionsfälle erhält Teneriffa die höchste Warnstufe Braun. Gran Canaria und La Palma befinden sich neu auf Alarmstufe Rot. La Gomera und Lanzarote sind nun als Gelb eingestuft.

Damit erhalten:

  • Teneriffa vom 26. Juli bis vorerst 5. August Stufe 4 (braun)
  • Gran Canaria bis vorerst 5. August Stufe 3 (rot)
  • Fuerteventura bis vorerst 29. Juli Stufe 3 (rot)
  • La Palma bis vorerst 5. August Stufe 3 (rot)
  • Lanzarote und La Gomera bis vorerst 5. August Stufe 2 (gelb)
  • El Hierro bis vorerst 29. Juli Stufe 1 (grün)

Als einer der wichtigsten epidemiologischen Faktoren für die Festlegung der Stufen gilt die Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner. Folgende Werte werden am 21.07.2021 zu den Inseln angegeben:

  • Teneriffa: 270,3
  • Gran Canaria: 187,6
  • Fuerteventura: 152,84
  • Lanzarote: 69,31
  • La Palma: 134,2
  • La Gomera: 166,07
  • El Hierro: 71,77

Zur endgültigen Bewertung werden aber auch weitere Faktoren herangezogen, wie die Sieben-Tage-Inzidenz bei über 65-Jährigen und die Belegung von Krankenhäusern und Intensivstationen.

Berlin. Besonders hart getroffen von der Neueinstufung ist Teneriffa. Die Insel erhält mit der braunen Kategorie die höchste Alarmstufe. Somit ist erstmals seit Langem wieder eine Kanareninsel als Braun eingestuft. Damit greifen auf Teneriffa strengere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Diese wurden jedoch am Donnerstagabend von der Balearenregierung moderat angepasst. Demnach muss das öffentliche Leben nicht wie geplant bereits um 18 Uhr heruntergefahren werden. Stattdessen gilt eine Sperrstunde ab Mitternacht. In gastronomischen Betrieben darf zudem die Hälfte der Kapazitäten in Innenräumen ausgelastet werden. Zugänglich sind diese wiederum jedoch nur für Erwachsene, die ein gültiges Impfzertifikat vorlegen können. Auch für den Besuch von Innenräumen von Bars sowie Freizeiteinrichtungen wie Kinos muss das COVID-Zertifikat nachgewiesen werden.

Gran Canaria und La Palma neu auf Warnstufe Rot

Ebenfalls verschärft wurden die Warnstufen für Gran Canaria und La Palma. Beide Inseln befanden sich zuvor auf der zweitniedrigsten Stufe Gelb und rücken nun auf Rot. Fuerteventura war bereits zuvor auf der Stufe Rot und verbleibt laut der aktuellen Einschätzung in dieser zweithöchsten Kategorie. Analog zur höchsten Stufe gilt auch bei Warnstufe Rot eine Sperrstunde ab Mitternacht. In der Gastronomie dürfen Außenbereiche zu 75 Prozent belegt werden, Innenräume zu 40 Prozent. Wenn 20 Prozent der Gäste in Innenräumen geimpft sind, ist hier eine Auslastung von 50 Prozent gestattet. An der Bar dürfen dabei maximal zwei Personen sitzen, die Personenzahl für Ungeimpfte pro Tisch liegt bei vier, Geimpfte dürfen zu sechst am Tisch sitzen. Zudem wird auf Inseln der Warnstufe Rot ab 22 Uhr kein Alkohol in Geschäften verkauft. Ebenfalls ab 22 Uhr ist der Zutritt zu Stränden, Parkanlagen und öffentlichen Plätzen untersagt.

Warnstufe Gelb auf Lanzarote und La Gomera

Lanzarote und die angegliederte La Graciosa sowie La Gomera sinken ebenfalls von der grünen in die gelbe Warnstufe. Damit einher gehen auch hier neue Einschränkungen in der Gastronomie. So dürfen nur noch sechs Menschen in Außenbereichen beziehungsweise vier in Innenräumen und zwei an Bars zusammensitzen. Es gilt ebenfalls die Sperrstunde ab 0 Uhr. Einzig El Hierro verbleibt auf der niedrigsten Warnstufe Grün.

 

Check24 GmbH/PSM/Presse.Online, Foto: Teneriffa auf höchster Warnstufe Braun © IStock