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2G-Regel bald auch in Berlin?

Veröffentlicht von Presse

Gesundheitsstaatssekretär schließt neue 2G-Regeln in Berlin nicht aus

Sollten die Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte aufgrund der steigenden Infektionszahlen verschärft werden?

Berlin. Angesichts rasant steigender Infektionszahlen wird auch vermehrt in Berlin über die Einführung einer “2G”-Regel (Geimpfte oder Genesene) diskutiert.

Gesundheitsstaatssekretär Martin Matz (SPD) sagte am Donnerstag in der Sendung “RBB SPEZIAL”, dass das eine Option wäre, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

Matz erklärte, “wir werden in den nächsten Tagen darüber diskutieren müssen, ob wir Veranstaltungen zum Beispiel nur noch für Geimpfte und Genesene öffnen können.” Sachsen will bereits an diesem Freitag entscheiden, ob die 2G-Regel etwa für Gastronomie und Veranstaltungen drinnen eingeführt wird.

Auch wenn in der Vergangenheit versprochen wurde keine Impfpflicht einzuführen, schloss er eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen nicht kategorisch aus. Es müsse diskutiert werden, ob es bei “bestimmten Berufsgruppen, im Krankenhaus, im Pflegebereich eine Impfpflicht geben kann.”

Der Virologe Frank T. Hufert von der Medizinischen Hochschule Brandenburg forderte in dem Zusammenhang eine generelle Testpflicht in Altenheimen und Krankenhäusern. “Wir müssen in den vulnerablen Bereichen, alle die dort arbeiten, testen”, und zwar täglich. Gleichzeitig warnte er vor einer drohenden Überlastung der Intensivstationen. “Wir kennen das aus dem letzten Jahr. Die Intensivstationen werden zulaufen.”

 

Rundfunk Berlin-Brandenburg/Presse.Online, Foto: Systembild für 2 G Regel © IStock