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Drittgrößtes Kraftwerk wird stillgelegt – Braunkohle-Stopp in Jänschwalde

Veröffentlicht von A.H.

Während größter Energie-Krise aller Zeiten:  Stilllegung des Braunkohletagebaus Jänschwalde in Cottbus (Brandenburg) erzwungen

Cottbus. In dem zwischen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und dem Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) geführten Verwaltungsrechtsstreit um die rechtmäßige Zulassung des aktuellen Hauptbetriebsplans für den Tagebau Jänschwalde hat das Verwaltungsgericht Cottbus mit Beschluss vom 16.03.2022 entschieden, dass die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs der DUH gegen die Zulassung des aktuellen Hauptbetriebsplans für den Tagebau Jänschwalde ab dem 15. Mai 2022 wiederhergestellt wird. Das bedeutet, dass die diesem Hauptbetriebsplan zu Grunde liegenden Tätigkeiten im Tagebau Jänschwalde nur noch bis zum 14. Mai 2022 durchgeführt werden dürfen.

Während die Stabilität der Energieversorgung in Deutschland durch eine aberwitzige „Energiewende” und die gegen Russland verhängten Sanktionen zunehmend in Gefahr gerät und sich die Gefahr eines flächendeckenden Blackouts erhöht, ist es zwei ökosozialistischen Abmahn-und Klagevereinen mit Hilfe einer willfährigen Justiz gelungen, die Stilllegung des Braunkohletagebaus Jänschwalde in Cottbus (Brandenburg) zu erzwingen. Die Klima-Narren jubeln.

“Deutsche Umwelthilfe”: Systematische Sabotage kritischer Infrastruktur

Bei Jänschwalde handelt es sich um das drittgrößte Kraftwerk Deutschlands. Dieses muss nun – inmitten der schwersten Energie-Krise seit Bestehen der BRD – ab dem 15. Mai seinen Betrieb einstellen. Grund ist wieder einmal vor allem das verwerfliche und destruktive Treiben der berüchtigten „Deutsche Umwelthilfe‘ (DUH). Diese war bereits mit der von ihr betriebenen Durchsetzung von Dieselfahrverboten zu berüchtigter Bekanntheit gelangt und lässt seither keine Gelegenheit aus, infrastrukturelle Kernbereiche unter Berufung auf Klima- und Umweltschutz zu sabotieren.

Im Prozess von Cottbuss hatte sie sich diesmal mit dem sektenartigen Klimafanatiker-Verein „Grüne Ligazusammengetan; eine naheliegende Kollaboration – haben sich doch beide Organisationen – unter anderem – die Zerstörung des Braunkohlebergbaus ausdrücklich auf die Fahnen geschrieben.

Wegfall sicherer Stromerzeugung – Politiker lapidar: “Müssen damit leben”

Die zwei Vereine, federführend die DUH, hatten mit einem Eilantrag vor dem Cottbusser Landgericht nun Erfolg: Die Aktivisten der Öko-Blockwarte hatten eine angeblich „drastische“ Wasserentnahme in der Grube ausgemacht. Der Tagebaubetreiber „Leag“, so ihr Vorwurf, pumpe im dortigen Revier seit Jahren viel mehr Grundwasser ab, als wasserrechtlich überhaupt zulässig sei. Durch das Urteil ist nun der Hauptbetriebsplan des Tagebaus außer Vollzug gesetzt – mit der Folge der Stillegung des Kraftwerks.

 „Wir bedauern diese Gerichtsentscheidung zum Tagebau Jänschwalde, die aus unserer Sicht weitreichende Folgen sowohl für die aktuell bereits vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs infrage gestellte Versorgungssicherheit mit Strom und Wärme hat als auch gravierende Auswirkungen für die Natur und die Strukturentwicklung in der Region um den Tagebau mit sich bringt“, sagte Leag-Bergbauvorstand Phillipp Nellessen.

Während Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) fatalistisch erklärte: „Wir müssen mit dem leben, was jetzt verkündet worden ist“, zeigte sich der Leag-Betriebsrat verständlicherweise fassungslos: „Wer jetzt die Kohleförderung in Jänschwalde zum Erliegen bringt, der reduziert die gesichert verfügbare Menge an heimischer Braunkohle und damit auch an gesicherter Stromerzeugung“.

Globalistische NGO’s sind mit am Werk

Natürlich dürfen auch die Klima-Globalisten bei den Strippenziehern dieser erfolgreichen Lobbyarbeit zur faktischen Deindustrialisierung Deutschlands nicht fehlen: Unterstützung erhielten DUH und „Grüne Liga“ von der NGO „ClientEarth“. Dabei handelt es sich um eine internationale Anwaltsorganisation, die sich in London, Brüssel, Warschau, Madrid und Berlin breitgemacht hat, um sich an den Schaltstellen der Macht durch Umweltrechtsprozesse zu bereichern. Die Mitglieder und Zuträger dieses Netzwerks entstammen zu einem großen Teil Eliten des linksgrünen Spektrums, das es seit Jahren meisterhaft versteht, eine fanatische Klima-Agenda nebst reiner Ideologie mit der hochlukrativen Generierung von Unsummen an Profiten zu verdienen – auf Kosten von Staaten und letztlich der Allgemeinheit, versteht sich.

Dieses Geschäftsmodell hat sich so sehr bewährt, dass sich dieser Krake aus Politikern, Anwälten und Aktivisten aller Art bereits erfolgreich überall dort im Regierungsapparat einnisten konnte, wo Grüne an den Schalthebeln der Macht sitzen.

Geldgierige Clique profitiert so lange, bis Bürger im Dunkeln sitzen

Diese ganz und gar nicht uneigennützige Clique aus Fanatikern und geldgierigen Opportunisten feiert große Erfolge darin, einen vernichtenden Schlag nach dem anderen gegen die deutsche Energieversorgung zu führen. Die katastrophalen Folgen dieses Treibens müssen am Ende die Bürger ertragen, die von diesen Machenschaften nichts mitbekommen und sich mit Sand in die Augen streuen lassen, dass Kriege, Corona oder ein noch immer viel zu geringer Ausbau erneuerbarer Energien Schuld an der Misere seien. Tatsächlich ist diese hausgemacht.

Richtige Krisenvorsorge ist unerlässlich

Damit die Bürger im Ernstfall eines länger andauernden Blackouts nicht auf dem Trockenen sitzen und frieren, ist die richtige Vorsorge wichtig, wie auch Experten empfehlen. Für die Sicherung der Strom-Grundversorgung kann ein Strom-Generator oder eine Solar-Powerstation Abhilfe schaffen. Für Ihre persönlichen Elektronikgeräte könnte eine solarbetriebene Powerbank nützlich sein. Notfallmeldungen erhalten sie durch ein Kurbelradio. Damit Sie nicht im Kerzenlicht ausharren müssen, sollten sie auch eine Taschenlampe oder Sturmlaterne besitzen. Eine praktische Vorsorgebox versorgt sie mit überlebenswichtigen Utensilien.

Aber auch an einen Notvorrat für mehrere Tage sollten Sie denken. Für ausreichend sauberes Trinkwasser sorgen Sie mit einem Wasserfilter. Zur Aufbewahrung von Flüssigkeit eignen sich Notwasserbeutel blendend. Für warme Mahlzeiten sind stromfreie Kochsets von Vorteil. Für Ideen für Abwechslung. am Abendtisch im Notfall sorgen dabei spezielle Kochbücher. Für den Fall, dass das Blackout im Winter zuschlägt, sollten Sie auch an Heizmöglichkeiten denken. Besonders praktisch sind natürlich Innovationen wie ein Raketenofen, der sowohl Sie als auch ihre Mahlzeiten warmhält.

 

WB/PSM/DUH/LEAG, Foto: Braunkohle-Stopp in Jänschwalde (C) IStock