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US-Behörde FDA erlässt Teil-Verbot für Johnson & Johnson-Spritze

Veröffentlicht von Presse

Weiterer Rückschlag für Johnson & Johnson

Der neue Warnhinweis der FDA ist ein weiterer Rückschlag für Johnson & Johnson. Im April war der Einsatz des Corona-Impfstoffs des US-Pharmakonzerns in den USA zwischenzeitlich ausgesetzt worden, nachdem vor allem bei jüngeren Frauen Fälle von seltenen Blutgerinnseln aufgetreten waren.

Washington. Nun der Knalleffekt rund um die Zulassung der umstrittenen Impf-Experimente. In den USA entschied die dem dortigen Gesundheitsministerium unterstellte “Food and Drug Administration” (FDA) nun, die Verwendung des Mittels von “Johnson&Johnson” weitgehend einzuschränken. Ausschlaggebend dafür ist unter anderem ein erhöhtes Risiko zu gefährlichen Blutgerinnseln. Für minderjährige Personen gibt es künftig ein Totalverbot, auch für erwachsene Personen wird der Stoff nur mehr in Ausnahmefällen empfohlen.

Erhöhtes Risiko für gefährliche Blutgerinnsel

Die Behörde verlautbarte die Entscheidung am Donnerstag. Basis dafür sind mindestens 60 nachgewiesene Fälle von Gerinnungsstörungen innerhalb von zwei Wochen nach der Spritze. In mindestens neun Fällen waren die Komplikationen sogar tödlich. Angesichts der abertausenden Verdachtsfälle im Nebenwirkung-Meldesystem VAERS sowie einer geringen Meldungsrate dürfte die Dunkelziffer solcher Impfschäden freilich weitaus höher sein. Bereits zuvor hatte die Behörde die Vektor-Spritze der J&J-Tochter Janssen erst ab 18 Jahren empfohlen. Wenige Wochen nach einem vorübergehenden Impfstoff folgt nun die weitere Einschränkung.

Nach einer weitergehenden Analyse, Untersuchung und Auswertung gemeldeter Fälle habe sich – so die FDA – herausgestellt, dass “das Risiko einer Thrombose mit dem Thrombozytopenie-Syndrom (TTS) eine Einschränkung der erlaubten Verwendung des Vakzins bedingt.” Bei TTS handelt es sich um die lebensgefährliche Kombination von Blutgerinnseln mit einer niedrigen Anzahl von Blutplättchen, deren Symptome typischerweise nach ein bis zwei Wochen nach dem Stich erkennbar waren. Der Beipackzettel weist die Hirn-Thrombosen und TTS künftig als mögliche Nebenwirkung aus.

Schlechte Prognose für betroffene TTS-Patienten

Die Entscheidung sind ein Tiefschlag für die Versuche des Unternehmens, seinen “Impfstoff” auch minderjährigen Personen zugänglich zu machen. Die mediale Rezeption zur FDA-Entscheidung ist beachtlich. Sogar der große Sender CBS gibt nun zu: “Die Blutgerinnsel entstehen wegen einer Immunreaktion, die mit der Machart der Vakzine zu tun hat. Sie entstehen an gewöhnlichen Orten, etwa in Venen, die das Blut vom Gehirn abführen und in Patienten, die abnorm niedrige Blutplättchen entwickeln. Symptome dieser Thrombosen sind etwa schwere Kopfschmerzen, Unterleibsschmerzen und Unwohlheit.”

Die FDA erinnert auch daran das sich der Zustand von TTS-Patienten “trotz schneller Diagnose und Behandlung schnell verschlechtern kann”. Zudem könne das Syndrom zu langanhaltenden Gesundheitsschäden führen, zudem habe es eine hohe Todesrate. Als problematisch sieht die Behörde auch, dass “die Risiko-Faktoren für die Entwicklung von TTS nach der Gabe des Janssen-Vakzines weiterhin unbekannt sind”. Aus diesem Grund will sie die J&J-Spritzen nur mehr bei allergischen Reaktionen auf mRNA-Stoffe und für Personen mit anderen Impfhindernissen oder unzureichendem Zugang zu anderen Mitteln einsetzen lassen.

Thrombosen bei allen “Impfungen” seit einem Jahr bekannt

Die Problematik von lebensgefährlichen und tödlichen Hirn-Thrombosen und Embolien tauchte erstmals im Frühjahr 2021 als Massenphänomen auf. Obwohl Experten bereits wochenlang zu einer solchen Gefahr bei allen damals zugelassenen Stoffen gewarnt hatten, ignorierte die EU-Behörde EMA ihren Rat. Erst, als das Phänomen nicht mehr zu übersehen war, folgten Impfstopps, die insbesondere das damals in Europa am häufigsten verwendete Vektor-Präparat von Astra Zeneca betrafen. Daraufhin wurden die mRNA-Behandlungen forciert – allerdings zeigte eine unabhängige Autopsie von Impftoten im Herbst auch bei diesen Stoffen beunruhigende Krankheitsbilder einschließlich Thrombosen.

Impfschaden-Häufung auch bei mRNA-Gentherapien

Obwohl also auch bei den mRNA-Genbehandlungen unzählige schwerwiegende Nebenwirkungen und Todesfälle beobachtet wurden, versuchen die FDA sowie der mediale Komplex weiterhin zumindest deren Ruf zu retten. Im Fall des BioNTech/Pfizer-Stoffes mussten allerdings  zuletzt sogar dessen Entwickler einräumen, dass “schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auftreten”, welche die vollständige behördliche Zulassung “verzögern oder verhindern” könnten. Auch gebe es noch keinen Nachweis für die Dauerhaftigkeit ihrer Immunreaktion.

Im Fall dieser experimentellen Therapien verdichteten sich in den letzten Monaten sogar die Hinweise, dass die Spritzen das Immunsystem schwächen können – kritische Mediziner bezeichnen das Phänomen aufgrund der Symptomatik, die auch für andere Erreger empfänglicher macht, mittlerweile bereits als “Impf-AIDS”. Die weltweiten “Booster”-Impfungen könnten die Lage bis zum Herbst eskalieren lassen. Dass Vektor- und mRNA-Stoffe zu einer Vielzahl an Nebenwirkungen führen können führte zuletzt sogar dazu, dass ein italienisches Gericht eine Impfpflicht für verfassungswidrig erklärte.

 

WB, Foto: Tödliche Thrombosen (C) IStock