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USA – Schütze tötet mindestens 19 Kinder an Grundschule in Texas

Veröffentlicht von Presse

Texas: ein Attentäter erschießt 21 Menschen, darunter 19 Kinder

Uvalde. Bei Schüssen an einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der Todesopfer Berichten zufolge auf 21 Menschen angestiegen, darunter 19 Kinder und zwei Erwachsene. Das bestätigte Sgt. Erick Estrada von der Behörde für Öffentliche Sicherheit gegenüber CNN.

Nach Angaben des texanischen Gouverneurs Abbot wurde der 18-Jährige möglicherweise von der Polizei erschossen. Zwei Beamte seien verletzt worden. Laut dem Universitätskrankenhaus von San Antonio wurden dort ein Kind und eine 66-Jährige in kritischem Zustand eingeliefert.

Der Vorfall ereignete sich demnach an einer Grundschule der rund 135 Kilometer westlich von San Antonio gelegenen Stadt Uvalde. Etwa 600 Kinder werden hier unterrichtet.

Nach bislang unbestätigten Angaben soll der Täter auf Instagram Bilder von Maschinengewehren veröffentlicht haben. Das Konto wurde mittlerweile gelöscht. Eine Nutzerin auf Instagram schrieb, sie habe eine Nachricht von einem Fremden bekommen: “Ich habe ein kleines Geheimnis. Ich will es Dir erzählen.” Die Nachricht kam offenbar von dem jetzt gelöschten Konto. Dessen Inhaber sei mehreren Schülern aus Uvalde im Netzwerk gefolgt.

Angeblich habe der 18-Jährige auch versucht, seine Großmutter zu erschießen. Nach Angaben von CNN ist sie in kritischem Zustand mit einem Hubschrauber in eine Klinik nach San Antonio gebracht worden.

US-Flaggen auf halbmast

In einer Ansprache an die Nation erinnerte US-Präsident Biden an die Massenerschießung von Sandy Hook im Jahr 2012, bei der 20 Kinder und sechs Erwachsene ums Leben gekommen waren.

Präsident Biden erklärte, als Nation müsse man sich fragen, wann man der Waffenlobby endlich die Stirn bieten werde. Die Vorstellung, dass ein 18-jähriger Junge in ein Waffengeschäft gehen und zwei Sturmgewehre kaufen könne, sei einfach falsch. Man könne zwar nicht jede Tragödie mit schärferen Gesetzen verhindern, aber diese Gesetze hätten positive Auswirkungen.

DPA/APA/AP/AFPPSM, Foto: Polizisten an der Grundschule von Uvalde: Nach Schüssen sind in dem Ort mindestens zwei Menschen gestorben © IStock