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Justin Bieber wettert auf Instagram gegen H&M

Veröffentlicht von A.H.

H&M nimmt Produkt aus dem Verkauf, nach Kritik von Mega-Star

Justin Bieber legt sich mit dem schwedischen Mode-Unternehmen H&M an, das Kleidung mit Fotos von ihm vertreibt

USA. Die Preise für Merchandise-Artikel bei Konzerten könnte man oft als Wucher bezeichnen. Für seine “Justice World Tour”-Hoodies etwa verlangt Sänger Justin Bieber 70 Euro. Für den Lieblingsstar zahlen das viele gerne. Andere, die auch große Fans sind und das aller Welt zeigen möchten, können – oder wollen – sich die Preise allerdings nicht leisten. Deswegen liegt es eigentlich nahe, eine günstigere Alternative anzubieten. Das dachte sich wohl auch H&M und brachte eine eigene Justin-Bieber-Kollektion heraus. Es gibt weiße Shirts, verziert mit Biebers Konterfei. Darauf guckt er verträumt, sie sind in Schwarz-Weiß – wie es einem melancholischen Superstar gebührt. Andere Sweatshirts und Hoodies gibt es dagegen in Knallfarben. Sie sind pink, blau oder grün, mit ebenso knalliger Schrift. Darauf steht “World Tour” oder “I miss you more than life”, ein Zitat aus Biebers Song “Ghost”. Und sie kosten nur 30 statt 70 Euro. Als Weihnachtsgeschenk passen sie gut in die Zeit, wenn Eltern ihren Teenagerkindern mit einem Superstar-Pulli eine Freude machen wollen. Und vielleicht gibt es zum Fan-Hoodie auch gleich die passende Konzertkarte.

Doch dem Sänger passt die Kollektion gar nicht. Auf seinem Instagram Account bezeichnet er die Hoodies und Shirts von Hennes & Mauritz als “Trash” – also Müll: “Der H&M-Merch, den sie aus mir gemacht haben, ist Müll, und ich habe ihn nicht genehmigt”, postete der 28-Jährige in seiner Instagram-Story. Dazu stellte er die Aufforderung: “Kauft es nicht.”

H&M nimmt die Artikel von der Website

H&M widerspricht. Ein Sprecher sagt, das Unternehmen habe das ordnungsgemäße Freigabeverfahren für die Kollektion befolgt. “Wie bei allen anderen lizenzierten Produkten und Partnerschaften.” Doch gegen zehn Uhr deutscher Zeit nimmt der Einzelhändler plötzlich die Merchandise-Artikel des Sängers von der Website. Wer den Namen “Justin-Bieber” in die Suchleiste eingibt, erhält die Meldung: “Keine passenden Artikel”. “Ausverkauft” steht an den Produkten, wenn man sie doch über die Google-Suche findet. Auf Nachfrage will sich das Unternehmen dazu nicht äußern.

 

PSM, Foto: Systembild H$M © PSM.Media