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Erdbebenkatastrophe in Syrien und der Türkei

Veröffentlicht von PSM.Media

Schwere Erdbeben in der Türkei und Syrien – Zahl der Opfer steigt weiter

Istanbul. Nach dem ersten schweren Erdbeben der Stärke 7,8 im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Zahl der Opfer auf mehr als 1500 angestiegen.

Bei schweren Erdbeben in der Türkei an der Grenze zu Syrien sind in beiden Ländern mehr als 1500 Menschen ums Leben gekommen, Tausende wurden verletzt. Allein in der Türkei hätten 1014 Menschen das Leben verloren, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Mehr als 5300 seien im Land verletzt worden. Aus den Trümmern seien mehr als 2400 Menschen gerettet worden.

In Syrien stieg die Zahl der Todesopfer auf mehr als 590 Tote. Etwa 1600 Menschen seien verletzt worden, berichteten der stellvertretende Gesundheitsminister Ahmed Dhamirijeh im syrischen Staatsfernsehen sowie die Hilfsorganisation Sams, die in von Rebellen kontrollierten Gebieten des Landes arbeitet.

In der Nacht zum Montag hatte ein Erdbeben mit Epizentrum bei Kahramanmaraş die Südosttürkei erschüttert. Der türkische Katastrophendienst Afad korrigierte die Stärke des Hauptbebens später von 7,4 auf 7,7. Ein weiteres Beben der Stärke 6,6 sei kurz darauf in der Provinz Gaziantep gemessen worden. Am Mittag erschütterte ein weiteres Beben der Stärke 7,5 die Südosttürkei. Das Epizentrum habe erneut in Kahramanmaraş gelegen, meldete die Erdbebenwarte Kandilli in Istanbul.

Auch in Libanon, der an Syrien grenzt, waren die Erdbeben zu spüren. In der Hauptstadt Beirut verließen Anwohner teils fluchtartig ihre Häuser. Zu registrieren war das Beben auch in Israel. Nach Angaben der israelischen Polizei gab es aber keine Verletzten oder Schäden.

 

APA/PSM/DPA, Foto: Systembild © IStock