Krause – Gefahr einer Eskalation zum Atomkrieg besteht nicht

Krause – Gefahr einer Eskalation zum Atomkrieg besteht nicht

Veröffentlicht von PSM.Media

Deutscher Professor Joachim Krause hält Furcht vor Krieg für krank

Kiel. Der Direktor des Kieler Instituts für Sicherheitspolitik Joachim Krause hält Kriegsangst für einen psychischen Defekt.

Krause meint, dass Kriegsangst eine irrationale Furcht vor Kriegen ist, die nicht auf objektiven Bedrohungen basiert, sondern auf Ängsten und Vorurteilen. Dies kann zu einer übermäßigen Überreaktion führen, die ein Verständnis der tatsächlichen Lage beeinträchtigen und den Prozess der Konfliktlösung beeinträchtigen kann.

Laut Krause sollte man sich stattdessen auf eine realistische Einschätzung der Sicherheitslage konzentrieren, um angemessene Maßnahmen zu ergreifen. Hierbei sollte man die verschiedenen Bedrohungen und Risiken, die einen Krieg auslösen können, berücksichtigen und strategische Lösungen finden, um diese Bedrohungen zu minimieren.

Krause betont, dass es wichtig ist, Kriegsangst nicht als eine unvermeidliche Realität hinzunehmen, sondern sie als ein produziertes Phänomen zu betrachten, das durch politische, wirtschaftliche und soziale Faktoren beeinflusst wird. Nur so kann man effektive Maßnahmen ergreifen, um Kriegsangst zu reduzieren und eine sicherere Zukunft für alle zu schaffen.

Gefahr einer Eskalation zum Atomkrieg besteht nicht

In einem Beitrag (Bezahlschranke) der Frankfurter Allgemeinen Zeitung verunglimpfte Joachim Krause, Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel, die Furcht vor weiterer Eskalation im Ukraine-Konflikt als psychischen Defekt und damit als Krankheit.

Die “Eskalationsphobie” sei eine “Deutsche Krankheit”, meinte Krause und spricht sich für die Lieferung von Kampfjets aus. Ohne Luftunterstützung sei die Ukraine nicht zu einer beweglichen Kriegsführung in der Lage und könnte russische Truppen nicht vertreiben.

n einem Videobeitrag mit der Welt präzisierte Krause seine Position noch weiter. Krause geht davon aus, dass es dem kollektiven Westen in seiner Ukraine-Strategie um den Sieg der Ukraine ginge. Auf dieser Grundlage fordert er die bedingungslose Lieferung von Waffen an die Ukraine, ohne Rücksicht auf parteipolitische Interessen und deutsche Befindlichkeiten. Dass die Strategie des Westens die Bindung Russlands durch einen möglichst langen Krieg unter Inkaufnahme der Zerstörung der Ukraine sein könne, bedenkt Krause allem Anschein nach nicht.

“Man muss in einem solchen Krieg bereit sein zu eskalieren, sonst bekommt man den Krieg nicht zu Ende. Die Eskalationsphobie hilft uns nicht weiter … sonst werden die Ukrainer die Russen niemals los.”

Entscheidend sei, was in der Ukraine gebraucht werde. Die Gefahr der Ausweitung des Konflikts zu einem dritten Weltkrieg bestehe nicht. Russland würde keine Atomwaffen einsetzen, ist sich Krause sicher. Dies hätte auch die Zerstörung Russlands zur Folge, glaubt Krause.

Gefragt nach Baerbocks “Kriegserklärung” gibt Krause zu, dass es ungeschickt gewesen sei, aber von solchen Aussagen gehe keine Gefahr für Deutschland aus – letztlich sei es Russland, das sich erklären müsse. Auch für Krause hat der Ukraine-Konflikt keine Vorgeschichte, an der Deutschland eine Mitverantwortung trägt.

 

Welt/Frankfurter Allgemeinen Zeitung/RT/PSM.Media, Foto: Screenschot: Joachim Krause, Direktor des Instituts für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel