Erdbeben in der Türkei und Syrien – Schon über 21.000 Tote

Erdbeben in der Türkei und Syrien – Schon über 21.000 Tote

Veröffentlicht von PSM.Media

Türkei und Syrien: Zahl der Toten nach Erdbeben steigt auf mehr als 21.051

Idlib. Ein schweres Erdbeben hat in der im Süden der Türkei und im Norden Syriens große Zerstörungen angerichtet und für Hunderte von Todesfällen gesorgt. Es ist ein Kampf gegen die Zeit: In der türkisch-syrischen Erdbebenregion suchen Helfer weiter nach Überlebenden.

Das Beben, dessen Stärke bei 7,7 bis 7,8 auf der Richterskala lag, erschütterte am 06. Februar 2023 die Region und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Die Schätzungen der Todesopfer überschreiten bereits 21.051.

In beiden Ländern sind Hunderte von Gebäuden eingestürzt und Tausende von Menschen wurden obdachlos. Die Regierungen haben Soforthilfe gestartet, aber die Bedingungen für die Überlebenden sind immer noch sehr schwierig. Es besteht ein großer Mangel an Trinkwasser, Lebensmitteln und medizinischer Versorgung.

Drei Tage nach dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die türkische Katastrophenschutzbehörde Afad am Donnerstagabend berichtete, liegt die Zahl allein für die Türkei nun bei 17.134. Aus Syrien wurden zuletzt 3.317 Tote gemeldet In den beiden Ländern wurden mehr als 70.000 Menschen verletzt.

Die Chancen, noch Überlebende unter den Trümmern der eingestürzten Häuser zu finden, schwinden von Stunde zu Stunde. Eine Reporterin des türkischen Senders TRT World erklärte allerdings, dass die Rettungskräfte weiter suchten. Wörtlich sagte sie: “Die Retter weigern sich, aufzugeben.”

Geschätzte Verluste 10.02.2023:

Todesfälle
Mindestens 21.051 Menschen
Nicht tödliche Verletzungen
Mindestens 68.245 Menschen
Geflüchtet
Mindestens 313.729 Menschen
Betroffene Menschen
Mindestens 24 Mio. Menschen
Zerstörte Gebäude
Mindestens 6.589

Internationale Organisationen und Länder, darunter die Vereinten Nationen und die Europäische Union, haben ihre Unterstützung angeboten, um bei den humanitären Bemühungen zu helfen.

Die Menschen in der Region sind aufgefordert, zusammenzukommen und sich gegenseitig zu unterstützen, während sie auf die dringend benötigte Hilfe warten. Es ist eine schwierige Zeit für die Betroffenen und es wird noch viel Zeit und Anstrengungen benötigen, um die Region wiederaufzubauen und ihre Bewohner zu unterstützen.

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