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Spahn pocht auf Rückkehr zur Atomkraft

Veröffentlicht von PSM.Media

CDU-Fraktionsvize Jens Spahn fordert rasche Wiederinbetriebnahme von Atomkraftwerken

CDU-Fraktionsvize: Abgeschaltete AKW “schnellstmöglich bis mindestens Mitte der 30er-Jahre wieder ans Netz” – Bei neuen Gaskraftwerken “auf Wasserstofffähigkeit verzichten”

Osnabrück. In einem Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) hat CDU-Fraktionsvize Jens Spahn dafür plädiert, die zuletzt abgeschalteten Atomkraftwerke so schnell wie möglich wieder in Betrieb zu nehmen. Er betonte, dass dies technisch machbar sei, vorausgesetzt, es gäbe entsprechende Investitionen und gesetzliche Änderungen. Die Rückkehr der Kernkraftwerke würde aus seiner Sicht wirtschaftlichen Sinn ergeben, da sie sicher und kostengünstig Strom erzeugen könnten. Dies wäre mindestens bis Mitte der 30er-Jahre möglich, vielleicht sogar länger. Spahn argumentierte, dass dies die Möglichkeit böte, schrittweise Kohlekraftwerke zu ersetzen und auf Atomstrom aus Frankreich zu verzichten, was die Reduzierung von CO2-Emissionen unterstützen würde.

Spahn betonte die Notwendigkeit einer breiten Energiequelle und hob hervor, dass Wind- und Solarenergie allein nicht ausreichen würden. Neben Kernkraftwerken seien seiner Meinung nach auch Gaskraftwerke erforderlich. Er kritisierte jedoch die Verzögerungen beim Bau von Gaskraftwerken und forderte, auf die sofortige Umrüstung auf Wasserstoff zu verzichten, da diese Option noch nicht ausreichend entwickelt sei und hohe Kosten verursachen würde. Stattdessen schlug er vor, moderne Gaskraftwerke ohne Wasserstofffähigkeit zu bauen und sie später mit CCS-Technologie nachzurüsten, um CO2 abzuscheiden und so klimaneutralen Strom zu erzeugen.

Spahn argumentierte abschließend, dass es notwendig sei, die Energiewende pragmatischer und kosteneffizienter anzugehen, anstatt auf teure und unrealistische Lösungen zu setzen. Das gemeinsame Ziel sollte der Schutz des Klimas sein, jedoch auf schnelle, einfache und wirtschaftliche Weise.

 

PSM.Media- Nachrichtenagentur mit NOZ, Foto: Pressefoto: CDU-Fraktionsvize Jens Spahn © BMG