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CDU will Simone Baum aus Partei ausschließen

Veröffentlicht von PSM.Media

Politikerin aus Engelskirchen soll an Potsdamer Geheimtreffen teilgenommen haben

Berlin. In Gummersbach wurde kürzlich über die Einleitung eines Parteiausschlussverfahrens diskutiert, wobei der Name der betroffenen Person, Simone Baum aus Engelskirchen, zunächst nicht genannt wurde. Diese Information wurde vom Kreisvorsitzenden Carsten Bordesser gegenüber dem “Kölner Stadt-Anzeiger” und der “Kölnischen Rundschau” (Samstagausgabe) bestätigt. Bordesser erklärte, dass der Kreisvorstand einstimmig einen offiziellen Antrag auf den Ausschluss eines Mitglieds gestellt hat. Die endgültige Entscheidung über diesen Antrag liegt nun beim Kreisparteigericht. Dieses Verfahren ist vertraulich und nicht öffentlich.

Simone Baum, die stellvertretende Bundesvorsitzende und NRW-Landeschefin der Werteunion, äußerte sich zu den Vorgängen und erklärte, dass sie selbst darüber entscheiden werde, ob und wann sie die Partei verlasse. Baum soll an einem geheimen Treffen in Potsdam teilgenommen haben, das Berichten zufolge gemeinsam mit rechtsradikalen Kräften und Mitgliedern der AfD stattgefunden hat. Bei diesem Treffen soll es auch um die Deportation von Menschen mit Migrationshintergrund nach Afrika gegangen sein.

In diesem Zusammenhang hatte die CDU eine Anhörung eingeleitet, bei der Baum die Gelegenheit hatte, sich zu äußern. Baum bestätigte am Freitag, auf das Schreiben geantwortet zu haben, wollte jedoch weder zum Inhalt noch zur Frage, ob sie tatsächlich an dem Treffen in Potsdam teilgenommen hat, Stellung nehmen.

PSM.Media – Nachrichtenagentur mit Kölner Stadt-Anzeiger, Foto: Systembild © IStock