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Tigermücke breitet sich im Münchner Umland aus

Veröffentlicht von PSM.Media

Vorsicht vor der Asiatischen Tigermücke: Risiko für Dengue- und West-Nil-Fieber im Landkreis München

München. In der Gemeinde Oberhaching wurde kürzlich ein Exemplar dieser aus Asien stammenden Mückenart nachgewiesen, wie das Landratsamt in einer kürzlichen Pressemitteilung mitteilte. Ein Bürger entdeckte im August 2022 eine auffällige Mücke und leitete diese an das “Mückenatlas” Projekt weiter, wo ihre Identität als Asiatische Tigermücke bestätigt wurde. Im Jahr 2023 fand das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) durch Monitoringfallen ein weiteres Exemplar dieser Art.

Obwohl das Infektionsrisiko in Deutschland als gering eingestuft wird, da Krankheiten wie Dengue-, Chikungunya- und Zika-Fieber hier nicht endemisch sind, besteht weiterhin ein potenzielles Risiko durch eingeschleppte Fälle. Die Asiatische Tigermücke bevorzugt kleine Wasseransammlungen wie in Regentonnen oder Blumentopfuntersetzern für ihre Brut, weshalb Bürger aufgerufen werden, solche Brutstätten regelmäßig zu entleeren und abzudecken.

Die frühzeitige Erkennung und schnelle Bekämpfung dieser Mücken ist entscheidend, um ihre Ausbreitung zu verhindern. Bürger sind dazu aufgefordert, auffällige Exemplare unversehrt an das LGL oder das Mückenatlas-Projekt zu senden, um die Überwachung und Kontrolle dieser invasiven Mückenart effektiv zu unterstützen. In Kürze wird das Landratsamt weitere Informationen per Post an die Anwohner verteilen, um das Bewusstsein und die Beteiligung der Gemeinschaft zu fördern.

 

PSM-Media- Nachrichtenagentur mit Landkreis-muenchen.de, Foto: Systembild für Tigermücke © PSM