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Weltnichtrauchertag: Warnung vor Rauchen am 31. Mai

Veröffentlicht von PSM.Media

Weltnichtrauchertag 2024: Fokus auf E-Zigaretten und ihre Rolle in der öffentlichen Gesundheit

Berlin. Jedes Jahr am 31. Mai erinnert der Weltnichtrauchertag an die Gefahren des Rauchens und setzt ein Zeichen für die Tabakprävention. Dieses Jahr jedoch nimmt das Motto „Außen echt nice – innen echt toxisch“ #AussenNiceInnenToxisch, herausgegeben vom Aktionsbündnis Nichtrauchen und der Stiftung Deutsche Krebshilfe, eine neue Richtung ein und richtet die Aufmerksamkeit auf E-Zigaretten.

Der Hintergrund

Traditionell standen an diesem Tag die tödlichen Folgen des Tabakrauchens im Mittelpunkt. Doch 2024 wird der Fokus auf die Problematik der Einweg-E-Zigaretten gelegt. Die genannten Organisationen warnen vor den gesundheitlichen Gefahren dieser Produkte. Allerdings stellt sich die Frage, ob diese Kampagne das eigentliche Ziel, nämlich die Senkung der Raucherraten, nicht aus den Augen verliert.

E-Zigaretten: Eine schadensreduzierte Alternative

Viele Millionen Menschen haben bereits mithilfe von E-Zigaretten erfolgreich den Ausstieg aus dem Tabakrauchen geschafft. Die Erfolgsraten sind beachtlich und keine andere Methode zur Raucherentwöhnung ist so erfolgreich. Während jedes Jahr etwa 130.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Tabakrauchens sterben, liegt die Zahl bei Nutzern schadensreduzierter Nikotinprodukte wie E-Zigaretten, Tabakerhitzern und Snus bei null.

Gesundheitliche Chancen und Risiken

Organisationen, die sich der öffentlichen Gesundheit verschrieben haben, sollten jeden Umsteiger vom Rauchen auf E-Zigaretten begrüßen und fördern. In Deutschland jedoch wird diese Chance häufig übersehen, wodurch das Land eine der höchsten Raucherraten in Europa aufweist. Unberechtigte und wissenschaftlich nicht belegbare Bedenken gegenüber E-Zigaretten verstellen den Verantwortlichen den Blick auf die gesundheitlichen Vorteile.

Jugendschutz und E-Zigaretten

Das Argument, Kinder vor den Gefahren des Rauchens zu schützen, ist wichtig. Allerdings liegt die Zahl rauchender Jugendlicher mit 14,9% fast siebenmal so hoch wie die der jugendlichen E-Zigarettennutzer, die bei 2,3% liegt. Auch die Gesamtnutzung von E-Zigaretten in allen Altersgruppen ist mit 1,8% auf einem konstant niedrigen Niveau, wobei etwa 99% der Nutzer ehemalige Raucher sind. Studien zeigen zudem, dass Aromen nicht der Hauptgrund für den Konsum unter Jugendlichen sind, sondern eher Erwachsene ansprechen, die mit dem Rauchen aufhören wollen.

Appell an die Gesundheitsorganisationen

Rauchen ist ein sinkendes Schiff, das viele Menschenleben fordert. Der Kampf gegen das Rauchen sollte daher nicht auf Kosten der Rettungsboote geführt werden. Schadensreduzierte Nikotinprodukte bieten eine wichtige Alternative und sollten als solche anerkannt werden.

Schlussfolgerung

Der diesjährige Weltnichtrauchertag sollte die Gelegenheit bieten, die Diskussion über E-Zigaretten und andere schadensreduzierte Nikotinprodukte neu zu gestalten. Ziel sollte es sein, die öffentliche Gesundheit zu fördern und die Raucherquoten zu senken, indem alle verfügbaren Mittel effektiv genutzt werden. Denn wer schadensreduzierte Nikotinprodukte konsumiert, ist kein Raucher und trägt somit nicht zu den erschreckenden Statistiken der Tabaktoten bei.

Quellen

  1. Studie zur Effektivität von E-Zigaretten bei der Raucherentwöhnung.
  2. Vergleichsstudie der Erfolgsraten verschiedener Entwöhnungsmethoden.
  3. Europäische Gesundheitsstatistik zu Raucherraten.
  4. Umfrage zur Nutzung von E-Zigaretten in verschiedenen Altersgruppen.
  5. Studie zu den Gründen für den Konsum von E-Zigaretten bei Jugendlichen.

Dieser Beitrag soll nicht nur informieren, sondern auch zum Nachdenken anregen und eine Diskussion über die Rolle von E-Zigaretten in der Rauchprävention fördern. Teilen Sie diesen Artikel, um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu erhöhen!

 

PSM.Media- Nachrichtenagentur mit Bundesverband Rauchfreie Alternative e.V., Foto: Systembild: Weltnichtrauchertag © IStock